Ich glaube, für jeden Goth kommt einmal die Zeit, in der man sich nicht mehr ganz so goth fühlt. Eine Zeit, in der man fast glaubt, man wäre „normal“ geworden. Dann denkt man zurück an die Anfangszeit, wo es oft genug hieß: „Das ist doch nur ’ne Phase!“. Und dann frag ich mich: „War es wirklich nur eine Phase?“.

In meinem Leben ist so eine Langeweile eingekehrt. Allein schon des Jobs wegen halte ich mein Styling schlicht und unauffällig. Wie oft hat man sich an meinem Nostril gestört? (Dessen Verlust ich immer noch zutiefst bedauere und ich ärgere mich, dass ich es noch immer nicht hab nachstechen lassen)
Wie oft hoffe ich, dass niemandem auffällt, dass ich jeden Tag immer nur schwarz trage und damit drum herum komme, mich „outen“ zu müssen? Umso schöner ist es dann, wenn man Kollegen hat, die offen auf einen zugehen und fragen: „Sag mal, kann es sein…?“ und die dann auch noch ehrlich daran interessiert sind.

Während ich mich in meinem (Berufs-)Alltag also so langweilig fühle, wünsche ich mir immer mal wieder diese unbefangeneren Schulzeiten zurück.

Früher habe ich nämlich ganz gerne mal bei Radio Schwarze Welle eingeschaltet. Da ich dem heute aber nicht mehr so fröne, geht mir einiges an neuer Musik flöten. Das stört mich immer ganz besonders dann, wenn mir die Musik auf meinem Player „wieder einmal“ zum Hals raus hängt.

Jedenfalls ploppte mir vor Kurzem auf Facebook direkt nach dem Login eine interessante Meldung auf, bei der ich Folgendes entdeckte:

Hier könnt ihr die gesamte Sendung inklusive herausgeschnittenem Eisbrecher Song hören :)

Ich hörte mir die Sendung an und wie durch Zauberhand war diese innere Langeweile verflogen. Mir war sofort klar, ich fühlte mich immer noch so wie damals als alles anfing. Nichts hatte sich im Inneren verändert, außer der Anreicherung an Lebenserfahrung, auch wenn mir heute beim Blick in den Spiegel unspektakuläre Langeweile entgegen gähnt. Und das ist es doch, was am Ende zählt: Ich kann mich immer noch mit dem „Grufti-Dasein“ identifizieren. So fühle ich mich gut und genieße mein Leben.

Nicht zuletzt gehört auch gute Musik dazu. Und das hatte Communion After Dark mit dieser Sendung definitiv für mich zu bieten: den neuesten Streich von Steinkind: Gangsterrepublik.

Es würde mich keineswegs wundern, wenn „Gangsterrepublik“ ein ebenso zeitloser Song wie „Deutschland brennt“ wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es so kommen wird ;)

Eben dieser Song hatte eine ganz besondere Wirkung auf mich. Ich fühlte mich auf einmal wieder total lebhaft und beflügelt. Ich war richtig gut drauf (Ich hatte mir sogar mal wieder selbst die Augenbrauen in Form gebracht, was ich zuletzt wirklich nur noch dann und wann beim Friseur hab machen lassen… lol). Und das haben Steinkind schon mit so einigen ihrer Werke geschafft.

Habt ihr auch eine Band, die ähnlich auf euch wirkt?

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Entschuldigt bitte, es könnte ein wenig bollywoodlastig sein ;)

#14 – Vater -> In guten wie in schweren Tagen (2001)

Rahul, Sohn einer Millionärsfamilie, und Anjali, aus nicht so prächtigen Verhältnissen, begegnen sich durch Zufall immer wieder und verlieben sich schließlich ineinander. Rahuls Vater derweil will, dass sein Sohn die Tochter eines wohlhabenden Freundes heiratet. Aus Respekt seinen Eltern gegenüber, entscheidet sich Rahul zunächst, dem Willen seines Vaters zu folgen. Doch alles kommt völlig anders, und so bringt er schließlich Anjali als seine Braut nach Hause. Sein Vater verstößt ihn und trennt damit eine Mutter von ihrem geliebten Sohn und einen Bruder von seinem Bruder. Als Rahuls Bruder Rohan erwachsen ist und die ganze Geschichte erfährt, reist er nach England, um seinen Bruder nach Hause zu holen. Er schleust sich zunächst als Fremder in das Haus seines Bruders ein und versucht alles, um ihn zurück nach Indien zu kriegen und um seine Mutter wieder lächeln zu sehen. Er schafft es sogar, dass seine Eltern zu Besuch nach London kommen, doch als sein Vater den wahren Grund erfährt ist er zunächst mehr als enttäuscht. Doch bald darauf liegt die Großmutter im Sterben und Rahul kommt zum Begräbnis nach Hause nach Indien. Und sein Vater erkennt, wie unverzeihlich sein Handeln eigentlich war…

#15 – Nachbar/in -> Lebe und denke nicht an Morgen (2003)

Naina führt ein anstrengendes Leben in dem nicht gerade viel Platz für erfreuliche Dinge herrscht. Ganz anders ist da ihr neuer Nachbar Aman. Dieser scheint vor Lebensfreude nur so zu platzen. Völlig ungefragt mischt er sich in ihre Familienangelegenheiten ein, hilft ihrer Mutter dabei, ihr Restaurant neu aufleben zu lassen und damit die finanzielle Situation zu verbessern und erobert alle Herzen im Sturm. Und als er bemerkt, dass Naina sich in ihn verliebt, er ihre Liebe zwar erwidert, aber sie nicht glücklich machen kann, versucht er, sie mit ihrem Kumpel Rohit zu verkuppeln. Irgendwann kommt bei all seinen Bemühungen schließlich heraus, dass er ein Herzleiden und nicht mehr lange zu leben hat…

#16 – Kindheit -> König der Löwen II (1998)

Kovu ist niemand, den man um seine Kindheit beneiden kann. Er kennt nur kämpfen und weiß nicht, wie man spielt. Seine Mutter benutzt ihn für ihre eigennützigen Zwecke und völlig verqueren Rachegedanken und zielt darauf ab, Kovu von kleinauf zum Kämpfer auszubilden, der nur einen Lebensinhalt kennt: Simba umzubringen.

#17 – Reise -> Swades (2004)

Mohan hat Indien verlassen, um zu studieren und schließlich bei der NASA anzufangen, dafür hat er Kaveriamma, die Frau, die ihn nach dem Tod seiner Eltern aufzog, in einem Heim gelassen. Er denkt oft an sie und möchte sie nun zu sich in die Staaten holen, wo ihm die Einbürgerung in Aussicht steht. Also reist er nach Indien und erfährt dort, dass Kaveriamma nicht mehr in dem Heim lebt. Sie sei von einer Frau abgeholt worden und lebe nun im Dorf Charanpur. Mohan mietet sich einen Wohnwagen und macht sich auf den Weg dorthin. Allerdings hatte er eine falsche Wegbeschreibung bekommen und sich verirrt. Er trifft dann auf einen Wanderer, der ihm den richtigen Weg zeigt und gelangt schließlich an sein Ziel. Doch es ist gar nicht so einfach, Kaveriamma davon zu überzeugen, mit zu ihm in die Staaten zu kommen. Er nimmt sich also etwas Zeit in dem Dorf und sieht sich mit den Problemen seiner Heimat konfrontiert, die er schon längst verdrängt hatte, bei seinem guten Leben in Amerika. In dem Dorf gibt es nur eine unzureichende Stromversorgung. Hier lebt man noch wie eh und je im Kastensystem und nicht jeder Dorfbewohner darf die Schule besuchen und lesen lernen. Schließlich entscheidet sich Mohan dazu, mittels seines Wissens eine bessere Stromversorgung für das Dorf zu schaffen und bindet jeden einzelnen in das Projekt ein. Danach muss er zurück in die Staaten, denn dort wartet ein Projekt bei der NASA auf ihn. Doch seine Heimat geht ihm nicht aus dem Kopf…

Hier geht es zur Challenge

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f00000350Vermutlich ist Fernweh etwas, das jeder schon mindestens ein einziges Mal in seinem Leben verspürt hat. Einfach, weil es eine ganz natürliche Neugier ist, das Fremde und Ferne entdecken zu wollen.

Als ich nach der Ausbildung die Chance hatte, für einige Zeit ins Ausland zu gehen, habe ich sie direkt am Schopf gepackt. Dafür werde ich mir für den Rest meines Lebens unendlich dankbar sein. 2013 war genau die richtige Zeit um zu gehen. Mit meinen 25 Lebensjahren, direkt nach der Ausbildung, Deutschland einfach mal den Rücken kehren.

Man bekommt so oft den Eindruck vermittelt, wir sollten uns dafür schämen Deutsche zu sein. Man sollte sich schlecht deswegen fühlen, selbst in dem Land, – oder ganz besonders in dem Land – das man seine Heimat nennt, in dem man seine Wurzeln hat. Und dann geht man weg und offenbart Fremden: „I’m from Germany“. Und es gibt Antworten, wie: „Oh, I love Germany!“, „That’s amazing!“, „Can you teach me some words? I always wanted to travel to Germany“. Es gibt alle möglichen Arten von Antworten. Nur keine negative. Es wäre schön, wenn das so bleiben könnte.

Dieses Gefühl von Fernweh und Wegwollen sucht mich recht häufig heim. Mindestens mehrmals in einer Woche, manchmal sogar täglich mindestens einmal. In schlimmen Phasen mehrmals täglich. Dann will ich einfach hier weg.

Seit 2014 haben Herr Apocalyptusbaum und ich zwei Urlaube in Irland verbracht. Dieses Jahr verbringen wir ohne Auslandsurlaub. Ob wir innerhalb Deutschlands verreisen ist noch unklar. Es gibt da aber so ein Land, das regt mein Fernweh ganz besonders stark an: Japan.

Wir wollten schon immer mal zusammen nach Japan reisen und ich hoffe sehr, dass wir das schaffen werden. Wir haben ja voraussichtlich noch den Rest unseres Lebens Zeit dafür :)

Ich nehme mir vor, ab diesem Jahr darauf hin zu arbeiten. Das Ganze will ja nicht nur finanziert werden… Es gibt da noch die ein oder andere Sprachbarriere, die überwunden werden will. Das macht es gleich noch viel spannender, wenn man eine neue Sprache dabei lernen kann :) Und mir wäre nicht so wohl dabei, mich lediglich mit Englisch im Gepäck auf den Weg nach Japan zu machen.

Habt ihr auch ein weiter entferntes Reiseziel? Wie bereitet ihr euch darauf vor? Und was wollt ihr am Ziel unbedingt gesehen und erlebt haben?

In meinem Kopf spukt schon so einiges herum, das ich gerne in Japan sehen und machen würde. Es wird Zeit, dass ich mir mal ein Notizbuch schnappe und alles nieder schreibe und in Ordnung bringe :D

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Es gibt diverse Soundtracks, die mir sehr gefallen. Davon berichtete ich auch schon mal ein bisschen mit einem Stöckchen :)

Nun habe ich mir vor Kurzem mit dem Herrn Apocalyptusbaum American Horror Story Hotel angeschaut. Wir mögen jede Staffel auf ihre Weise und jedes Mal auf’s Neue waren wir auch von den Soundtracks beeindruckt. So schlichen sich einige wenige Songs direkt in unsere Köpfe in Dauerschleife

Und das war der Mieseste von Allen ;)

Nach der Info, dass Jessica Lange nach der vierten Staffel nicht mehr dabei sein würde, waren wir gespannt, wie es denn überhaupt so ohne sie werden würde. Und die ersten Folgen von Hotel ließen mich eine Weile im Ungewissen, was ich von der Staffel halten soll. Was mich aber von vornherein gepackt hat, war ohne jeden Zweifel der Soundtrack. Tagelang hörte ich mir gleich mehrere Songs rauf und runter an. Das Beste aber war wohl, dass ich dabei auf den Titel eines Songs gestoßen bin, den ich schon ewig kenne, aber nie den Interpreten wusste: New Order – Blue Monday. Und ich konnte meinen musikalischen Horizont auch gleich etwas erweitern mit Siouxsie and the Banshees (ich sollte mich schämen, ich weiß).

Habt ihr die Staffel schon gesehen? Was haltet ihr von diesem Soundtrack?

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Nein, ich gebe diesen Blog nicht auf (noch nicht) :D
Ihr werdet mein Vorhaben auch gar nicht akut bemerken, da ich meine Beiträge bestenfalls immer einige Wochen im Voraus geplant habe. Alles, was passieren könnte, ist, dass Kommentare später freigeschaltet und auch Antworten von mir später kommen werden.

Denn, wenn ihr diesen Beitrag hier lest, bin ich zwar wahrscheinlich schon vom Tierarzt wieder zurück, aber dann werde ich meinen Urlaub ganz offiziell genießen wollen.

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Es gibt so einige Dinge, die sich bei mir anhäufen, ganz egal, ob sie mit dem Alltag an sich oder mit Hobbys zu tun haben. Und neulich dachte ich mir: Das Internet stört.

Wäre das Internet nicht, hätte ich meine Festplatte schon längst durchsortiert, alles auf einer externen Platte gesichert und ein überfälliges Systemupdate durchgeführt.

Wäre das Internet nicht, hätte ich schon längst das neue Regal im Arbeitszimmer vernünftig eingeräumt und damit meinen Schreibtisch zugänglicher gemacht.

Wäre das Internet nicht, hätte ich neulich den Balkon komplett geschrubbt – sofern mir nicht die Waschsoda ausgegangen wäre *drop*

Undsoweiter undsofort…

Kennt ihr das auch?

Deshalb habe ich mir für meinen Urlaub vorgenommen, ganz bewusst auf das Internet zu verzichten.

Ich möchte einfach mal ganz ungehemmt ein paar Dinge tun, die sich auf meiner Liste anhäufen. Vom Frühjahrsputz bis hin zum Zeichnen und Nähen.

Je eher ich meine Festplatte aufräume, desto eher überwinde ich mich, die CreativeCloud zu abonnieren und damit wieder deutlich besser Fotos bearbeiten zu können. -> Ein Bonus für euch ;D

Je eher ich das Arbeitszimmer aufräume, desto eher finde ich an meinen Schreibtisch zurück und damit zu meiner Kreativität. -> Ein Bonus für euch ;D

Außerdem hab ich so richtig Lust darauf, mal wieder ein paar Filme aus dem Schrank zu holen, die ich lange nicht gesehen habe. Einige davon sicher auch auf Englisch, da wären zum Beispiel die Fluch der Karibik Filme oder die erste Staffel von Dracula :D

Ich will schwärmen und einen lang ersehnten Japan-Urlaub planen, einfach um mal ein genaueres Bild von den Kosten zu bekommen. Und mich dann ärgern, dass ich so viele tolle Sachen dabei entdecke, auf die ich noch ewig warten muss, weil mir das Geld dafür noch fehlt D:

Ich will lesen, schreiben, zeichnen, träumen, die Seele baumeln lassen und eine Weiberwoche mit meiner Samtpfote verbringen.

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Und dann habe ich hoffentlich ganz viel tolles Zeug geschaffen, von dem ich euch berichten kann :D

Habt ihr solche Phasen auch manchmal? In denen ihr vom Internet einfach genervt seid und es abschalten wollt? Was macht ihr dann? Wie lang gönnt ihr euch eine Auszeit?

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